Ein warmes Dankeschön – unser Jahresrückblick 2025 von Studio Oskud
Hej hej,
ein neues Jahr hat begonnen. Ein guter Moment, innezuhalten und mit einem wertschätzenden Blick sowohl das sichtbar Gewordene als auch das, was stetig im Hintergrund gewachsen ist, zu betrachten. Erstmals möchten wir das in Form eines digitalen Jahresrückblicks tun.
Mit leisem Stolz blicken wir auf gemeinsam Geschafftes im vergangenen Jahr zurück. Auf Projekte und Verbindungen, die im Rahmen unserer Kooperation als Studio Oskud entstanden sind. Möglich wurde das erst durch Menschen – ob neu hinzugewonnen oder schon lange verbunden –, die uns ihr Vertrauen in Gesprächen, Prozessen und Entscheidungen gegeben haben. Dafür möchten wir uns von Herzen bedanken.
Da wir inzwischen kontinuierlich und mit großer Freude mit unserer geschätzten Kollegin und Freundin Christina Scheib zusammenarbeiten, insbesondere im Bereich Branding, ist sie in der folgenden Wir-Form selbstverständlich immer mitgedacht.
Einige der entstandenen Arbeiten bereiten wir gerade ausführlich auf und werden sie in den kommenden Monaten veröffentlichen. Es wird also wieder etwas belebter bei uns. Aber jetzt erst einmal: auf in den Rückblick.
Event Branding für den Recare AI Summit 2025, ein KI-Event für das Gesundheitswesen in Berlin
Seit mittlerweile drei Jahren dürfen wir mit unserer Expertise das Branding von Recare aufbauen und begleiten – einem innovativen Anbieter für digitales Entlassmanagement. Im vergangenen Jahr erreichte uns dann die schöne Anfrage, die gestalterische Ausrichtung für eine außergewöhnliche Veranstaltung zu übernehmen: den ersten Recare AI Summit.
Wir hatten das Vergnügen, die kreative Leitidee des Events zu entwickeln, die entstehenden Assets zu koordinieren, konzipieren und sie visuell auszugestalten. Dazu gehörten unter anderem Außenbanner, Pixlips, Deckenabhänger, Schlüsselbänder, Lagepläne und die Supervision des Motion Designs. Parallel durften wir auf der DMEA außerdem den Messestand gestalten. In diesem Prozess haben wir erneut erlebt, wie entscheidend ein prägnantes Key Visual und ein klarer Claim für erfolgreiches Event Branding sind.
Ein besonderes Highlight war für uns der gemeinsame Team-Ausflug nach Berlin. Bemerkenswert der erste Spaziergang durch die beeindruckenden Wilhelm Studios: Wir spürten die Euphorie des gesamten Teams, die Innovationsfreude der Veranstaltung, und sahen darüber hinaus unser Branding das erste Mal im Raum. Ein kleiner Meilenstein für uns.
Chapeau und unseren größten Respekt für alle Projektbeteiligten. Euer Einsatz, das kreative Pingpong und Euer ansteckender Enthusiasmus haben das Ergebnis kugelrund gemacht.
Rebranding und Websites für HÖCKER Project Managers und HÖCKER Döinghaus Consultants
Die HÖCKER Project Managers GmbH ist ein auf technische Projekte spezialisiertes Ingenieurunternehmen mit Sitz in Bochum und weiteren Standorten in ganz Deutschland. Mit über 20 Jahren Expertise im Projektmanagement führt und verantwortet das Unternehmen unterschiedliche Projekttypen in jeder Größe.
Angefragt wurde zunächst eine Überarbeitung des Logos, doch rasch zeigte sich im Austausch, dass es weitaus mehr braucht: eine klare visuelle Sprache, die dem Selbstverständnis des Unternehmens entspricht. Beraten und umgesetzt: So durften wir den umfassenden Markenauftritt von HÖCKER Project Managers entwickeln, inklusive überarbeitetem Logo, Schriftkonzept, Icon-System, Bildsprache und einer Vielzahl begleitender Medien.
Wir durften viel lernen, beispielsweise, als wir mit verschiedenen Kreativrouten die Präsentationstaschen gepackt hatten. Nicht jeder erste Wurf war richtig. Einige Routen fühlten sich nicht stimmig an, andere zu nah an Bekanntem. Also haben wir am Prozess gefeilt, Richtungen hinterfragt und uns erneut auf die Suche nach der stimmigen gestalterischen Fährte gemacht – und sie gemeinsam gefunden. Gearbeitet wurde in klaren Design-Sprints mit einem Go-Live des Rebrandings im November. Dabei entstanden sind zwei neue Websites: HÖCKER Project Managers und HÖCKER Döinghaus Consultants.
Merci an alle Projektbeteiligten für den offenen Austausch, euren Mut und euer Durchhaltevermögen für die neuen Wege. Ein besonders schöner Moment für uns war das Feedback, dass sich das Endergebnis richtig anfühlt und das äußere Erscheinungsbild nun zum Inneren des Unternehmens passt.
Veröffentlichung des Cases KVSW bei der Berliner Boutique-Type-Foundry Fontwerk
Bei unseren Brandings greifen wir zuletzt gerne auf Schriften aus der Type-Foundry Fontwerk zurück. Zum einen sind sie gleichermaßen schick und gut ausgebaut, zum anderen schätzen wir die freundliche und kompetente Beratung bei Themen rund um Lizenzen, Anwendungsfälle in PowerPoint und ähnlichem.
Vor einiger Zeit bekamen wir das freundliche Angebot von Geschäftsführer Ivo Gabrowitsch, unser Branding für den Klinikverbund Südwest auf Fontwerk präsentieren zu dürfen. Tollerweise war hier genügend Raum, um den Einsatz des Corporate Designs vor Ort zeigen und eigens geshootete Assets unterzubringen. Bei einem vergangenen Besuch im schönen Schwabenland konnten wir diese vor Ort ablichten und mit einem Kennenlernen des neuen UK-Teams verbinden. Riesig gefreut hat uns das Fazit unserer langjährigen Ansprechpartnerin Tiziana Schuster, ehemalige Leiterin der Stabsstelle Unternehmenskommunikation:
Das gemeinsam erarbeitete Ergebnis ist ein stringentes und zum Markenkern passendes Gestaltungskonzept, das den KVSW als menschlichen und kompetenten Gesundheitsversorger positioniert. Das schnelle Verstehen, wer wir als KVSW sind und wohin wir uns entwickeln wollen, hat es leicht gemacht, tolle Ideen und Entwürfe umzusetzen. Wir haben gemeinsam das Projekt erfolgreich auf die Straße gebracht und konnten im KVSW dabei jederzeit von der Expertise, dem Erfahrungsschatz, der Kreativität und Zuverlässigkeit des Teams profitieren.
Herzlichen Dank für die warmen Worte und die langjährige Zusammenarbeit. Darüber hinaus lieben Dank für den freundlichen Kontakt und die kompetente Beratung auf Seiten Fontwerks.
Hier geht es zum veröffentlichten Case.
Einreichung des freien Projekts Kitt beim Wettbewerb creative.projects
Lange hatten wir es uns vorgenommen – und doch ging es im Alltag immer wieder zwischen Projekten und Deadlines unter: die Idee, freie Projekte zu entwickeln. Anfang dieses Jahres hat Sarah die Ausschreibung von creative.projects zum Anlass genommen, eine lang gehegte Idee aus der Schublade zu holen, weiterzudenken und in eine präsentierbare Form zu bringen.
So ist Kitt entstanden – eine Idee für eine Bildungsinitiative, die sich gegen Klassismus und damit gegen die Diskriminierung aufgrund sozialer Herkunft einsetzt. Kern des Projektes sind eine barrierefreie Website mit psychoedukativen Inhalten und Raum für Reflexion sowie OoH-Kampagnen, die persönliche Perspektiven in den öffentlichen Raum bringen. Ziel ist es, gesellschaftliche Gespräche über Herkunft, Privilegien und mentale Belastung durch Armut anzustoßen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten, die mitgedacht, mitgezeichnet, mitgetextet und das Projekt mitgetragen haben. Ohne Euch hätte es Kitt nicht vom Papier in die Welt geschafft.
Mehr zur Projektidee findet Ihr hier.
Hinter den Bürokulissen
Zu Beginn des Jahres gab es hinter den Kulissen eine Herausforderung, die uns als Team bewegte: Sarah erkrankte an einer Depression und brauchte eine gesundheitliche Auszeit. [An dieser Stelle möchten wir die Diagnose bewusst nennen, um besonders mentale Krankheiten auch im beruflichen Kontext sagbarer zu machen.] In der vergangenen Zeit haben Michelle und Christina sie bemerkenswert engagiert vertreten und vieles aufgefangen – wohl wissend, dass dies nicht ohne Auswirkungen auf die eigene Work-Life-Balance blieb.
Unsere Wertschätzung gilt auch unseren Auftraggeber:innen und Partner:innen für ihr sofortiges, herzliches und ausgesprochen wohlwollendes Verständnis. Das war alles andere als selbstverständlich, und wir haben diese Unterstützung sehr geschätzt. Darüber hinaus freuen wir uns, unsere Büro-Kollegin Anna ganz herzlich in unserem Coworking-Space willkommen zu heißen.
Zum Schluss ein Danke an alle Beteiligten für stetiges Vertrauen, spannende Projekte, klare Visionen, ehrlichen Austausch, gemeinsames Wachstum und die Bereitschaft, Neues mit uns zu gestalten. Wir haben uns in diesem Jahr entschieden, an zwei Organisationen zu spenden, deren Arbeit uns bewegt: die Lebensbrücke und NABU.
Auf ein stärkendes, gutes neues Jahr 2026 für Euch und Eure Familien.
Herzliche Grüße und bis ganz bald,
Sarah & Michelle
mit Studio Oskud